Ehrungen

Statuten für den Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin

§ 1 Promotionspreis

Der Preis wird jährlich für eine herausragende Promotionsarbeit aus dem gesamten Gebiet der Rechtsmedizin verliehen (Benotung: summa cum laude/magna cum laude, anders bewertete Arbeiten bedürfen einer besonderen Begründung). Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Betrag in Geld (derzeit € 500,00). Die Promotionsarbeiten können auch in Englisch abgefasst werden. Gemeinschaftsarbeiten bleiben unberücksichtigt. Liegt für ein Jahr keine preiswürdige Arbeit vor, können im folgenden Jahr ggf. zwei Preise vergeben werden.

§ 2 Antragstellung

Vorschlagsberechtigt ist der Betreuer der Arbeit, sofern er Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin ist. Der Vorschlag ist von einem weiteren promovierten Wissenschaftlicher zu unterstützen, der nicht aus der Arbeitsgruppe stammt, in der die Doktorarbeit erstellt worden ist. Die Arbeit sollte nicht älter als zwei Jahre sein. Die Einreichungsfrist und der Adressat des Vorschlags werden alljährlich in der Zeitschrift „Rechtsmedizin“ mitgeteilt.

§ 3 Begutachtung der eingereichten Arbeit

Es sind zwei Exemplare einzureichen. Für die Begutachtung ist das Preiskomitee der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin zuständig. Dieses hat das Recht, nach Bedarf Spezialisten für mündliche oder schriftliche Gutachten beizuziehen. Es wählt nach entsprechender Sachdiskussion den Preisträger aus.

§ 4 Preisverleihung

Die Preisverleihung erfolgt jeweils anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin. Der Preisträger soll im Rahmen der Preisverleihung seine Forschungsergebnisse in Form eines Kurzreferats (fünf Minuten) präsentieren.

§ 5 Finanzierungsgrundlage

Die Preise werden einem Stiftungsfond entnommen.

 

 

Statuten zur Verleihung des "Konrad-Händel-Stiftungspreises für Rechtsmedizin"

In Erfüllung der Zweckbestimmung der Konrad-Händel-Stiftung soll alljährlich der KONRAD-HÄNDEL-PREIS verliehen werden. Dies soll sich nach den Grundsätzen dieses Statuts richten.

§ 1 Konrad-Händel-Stiftungspreis für Rechtsmedizin

Der „Konrad-Händel-Stiftungspreis für Rechtsmedizin“ soll verliehen werden

  • für wissenschaftliche Leistungen, die unmittelbar der Bedeutung der Rechtsmedizin
  • für die Rechtspflege dienen,für besondere rechtsmedizinische wissenschaftliche Leistungen, die geeignet sind, die Verkehrssicherheit zu fördern oder Verkehrsunfallursachen aufzuklären.

§ 2 Gegenstand des Preises

  • Der Preis besteht in einer Geldzuwendung, die aus den Erträgen der Konrad-Händel-Stiftung finanziert wird.
  • Der Preis kann an einen oder mehrere Empfänger vergeben werden.
  • Die Höhe der Geldzuwendung hängt von den verfügbaren Mitteln und der Zahl der Empfänger ab.
  • Wird in einem Jahr kein Preis vergeben oder werden die zur Verfügung stehenden Mittel nicht verbraucht, fließen die verbleibenden Mittel dem Stiftungskapital zu.
  • Die Vergabe des Preises kann mit einer Urkunde verbunden werden.

§ 3 Vorschlagsrecht

  • Eigenbewerbung um den Preis ist nicht zulässig.
  • Jedes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin kann einen oder mehrere Kandidaten für die Preisvergabe vorschlagen. Der Vorschlag ist schriftlich ausführlich zu begründen. Die Einreichungsfrist und der Adressat des Vorschlags werden alljährlich in der Zeitschrift „Rechtsmedizin“ mitgeteilt.
  • Der Vorschlag begründet keinen Rechtsanspruch des Benannten auf den Preis.
  • Dem Vorschlagenden und dem Vorgeschlagenen erwachsen aus dem Vorschlage keine Ansprüche gegen die Stiftung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

§ 4 Person des Vorgeschlagenen

  • Der Vorgeschlagene soll die Voraussetzungen im Sinne des § 1 erfüllen.
  • Die Benennung des Kandidaten ist weder an ein Mindest- oder Höchstalter noch an die Stellung oder Funktion des Betroffenen gebunden.

§ 5 Entscheidung über die Preisvergabe

  • Über die Verleihung des Preises entscheidet das Kuratorium (Vorstand und Beirat gemeinsam) der Konrad-Händel-Stiftung nach Maßgabe der Stiftungssatzung.
  • Das Kuratorium kann vor seiner Entscheidung die Stellungnahme Dritter zur Beurteilung der Preiswürdigkeit einholen.
  • Die positive Entscheidung bedarf der Zwei-Drittel-Mehrheit. Stimmenthaltung gilt als Ablehnung.
  • Die Entscheidung des Kuratoriums erfolgt nach Ablauf der Vorschlagsfrist (§ 3 Abs. 2 Satz 3).
  • Die Verständigung der Kuratoriumsmitglieder über die Preisvergabe und die Beschussfassung können im Schriftwege zu Händen des/der Vorsitzenden der Stiftung erfolgen. Er/sie setzt die übrigen Mitglieder des Kuratoriums von den Stellungnahmen und Stimmen in Kenntnis und führt erforderlichenfalls eine abschließende Entscheidung herbei.
  • Sobald Person und Zahl der Preisempfänger durch das Kuratorium bestimmt sind, setzt das Kuratorium die Höhe der dem Preisempfänger zufließenden Geldzuwendung (§ 2) fest. Absatz 5 findet auch hierauf Anwendung.

§ 6 Ablehnung eines Vorschlags

  • Wird einem Verleihungsvorschlag (§ 3) nicht stattgegeben, soll dies nur dem Vorschlagenden, nicht auch dem Vorgeschlagenen mitgeteilt werden.
  • Die Ablehnung eines Vorschlags bedarf keiner Begründung.

§ 7 Preisübergabe

  • Die Bekanntgabe des Preisträgers/der Preisträgerin und die Übergabe des Preises sollen in der Regel anlässlich der alljährlichen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin erfolgen. Das Kuratorium kann auch einen anderen geeigneten Anlass hierfür bestimmen.

 

 

Vergabe der Fritz-Strassmann-Medaille

Im Vorfeld des 100-Jahr-Jubiläums der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin kam der Gedanke auf, eine Medaille prägen zu lassen. Diese sollte an Menschen des öffentlichen Lebens verliehen werden, die durch ihr berufliches oder ehrenamtliches Engagement ihre besondere Verbundenheit mit unserem Fach bewiesen haben. (Rechtsmedizin 14: 241, 2004)

Mit der Herstellung der Medaille wurde ein namhafter Künstler, der Dipl.-Bildhauer Rainer Radack, betraut. Namensgeber wurde Fritz Strassmann, der erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Gerichtliche Medizin. Sein Portrait ist auf der Vorderseite dargestellt. Auf der Rückseite findet sich das Logo der DGRM mit der Aufschrift „Pro Meritis. Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin, gegründet 1904“.

Der Vorstand und das Preiskomitee der DGRM vergeben die Fritz-Strassmann-Medaille.

Leichenschau - überarbeitete Arbeitsergebnisse

Der Vorstand der DGRM hat sich aus aktuellem Grund mit der Problematik der Leichenschau befasst und die Arbeitsergebnisse von 2009 überarbeitet. Diese könne Sie hier nachlesen.

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